unwichtige Gedanken – und Erfahrungen mit Schlauchmagen und Magenbypass

Fantasy Film Fest 2014, Tag 12

Der letzte Tag des FFF brachte noch einige echte Highlights.

Redirected

Bis auf eine kurze Phase, in der die verschiedenen Plotstränge wieder zusammengeführt werden, reiht sich hier Gag an Gag, von denen die meisten durchaus zünden. Alle Osteuropaklischees werden genutzt und das Ergebnis ist durchaus überzeugend. 12 von 15 Punkten.

In Darkness we fall

Ich war vor dem Film zwiegespalten: Einerseits Spanier – die können’s einfach. Andererseits Found Footage – das geht meistens schief. Ergebnis: Spanier können auch Found Footage. Und zwar richtig, richtig gut. Ein tiefer Blick in die Abgründe der menschlichen Seele, teilweise tolle Kamerafahrten. 13 von 15 Punkten.

The strange Color of your Body’s Tears

Schöne Bilder, aber eine irgendwie erkennbare Story wäre schon hilfreich gewesen. So ging’s dann nach 25 Minuten lieber zum Italiener. Bis dahin 4 von 15 Punkten.

These final Hours

Für mich das Highlight des Festivals. Ein Film, der mich völlig von den Socken gehauen hat und nach dem ich erstmal ein großes Eis brauchte. Wenn es kein Morgen mehr gibt, kommt das beste und das schlechteste der menschlichen Seele zum Vorschein. Eindeutig 15 von 15 Punkten.

Life after Beth

Gut, dass nach These final Hours eine Kommödie lief. Schade, dass alle Gags bereits im – nur mäßig lustigen – Trailer zu sehen waren. Für einen Kurzfilm hätten die Ideen wohl gereicht. So aber gibt es 5 von 15 Punkten (gefühlt weniger, aber ich habe den Eindruck, dass mein Maßstab nach These final Hours dejustiert ist, daher gebe ich mal 2 Punkte mehr, als ich fühle).

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