unwichtige Gedanken – und Erfahrungen mit Schlauchmagen und Magenbypass

Fantasy Film Fest Nights 2015 – 1. Tag

So, mal wieder meine Berichte von den Fantasy Film Fest Nights.

Cub (Welp)

Ein paar Pfadfinder im Wald. Schade, dass von den vielen Kindern nur wenige wirklich eine Rolle haben. Der Rest sind Pappkameraden. Ansonsten solides Standardrepertoire. 9 von 15 Punkten.

Automata

Spanische Filme sind erfahrungsgemäß auf dem FFF gut. Und das trifft auch auf diesen Bladerunner-artigen Film zu. Ich denke, er könnte auch regulär im Kino laufen, zumal einige große Namen mit dabei sind (Antonio Banderas, Melanie Griffith, Javier Bardem). Leider ein paar Längen in der Wüste und das Ende franst ein bisschen aus. Dennoch reicht es noch für 13 von 15 Punkten.

German Angst

Ein Episodenfilm, daher getrennte Wertungen:

Final Girl

Kindesmissbrauch am Gleichnis des Meerschweinchens erzählt. Die Hauptdarstellerin ist ziemlich hölzern, aber das passt ganz gut. Auch die Stimme aus dem Off kann so nur gewollt sein – niemand kennt niemanden, der lebhafter einsprechen kann. Bei mir hat das funktioniert. 11 von 15 Punkten.

Make a Wish

Dass Nazis Dumpfbacken sind, weiß jeder. Aber so überzeichnet dumm wie in dieser Episode verkommen sie zum Abziehbild, was dem Film deutlich schadet. Dabei ist die Aussage (Nazis halten sich für das wahre Opfer, weil sie niemand mag) garnicht mal so unsinnig. Schade auch, dass der (anwesende) Regisseur im Q&A nicht dazu stehen wollte, dass die Anwesenheit eines Englischen Nazis nur die Ausrede war, um die Leute Englisch sprechen zu lassen und den Film so international besser vermarkten zu können. Das ist doch keine Schande! 7 von 15 Punkten.

Alraune

Auch hier wird in Berlin völlig unnötigerweise Englisch gesprochen, was den Film an vielen Stellen enorm runterzieht, wenn deutsche Schauspieler mit starkem Akzent sprechen. Die Bildsprache ist klasse, dennoch hat mich der Film völlig kalt gelassen und mir nichts gegeben. Sehr subjektive 5 von 15 Punkten.

A Girl walks home alone at Night

Exilperser drehen in den USA auf Farsi. In Schwarz-Weiß. Kann man machen. Der Film nimmt sich sehr viel Zeit, hat mich aber dabei völlig in seinen Bann gezogen. In der Welt dieses Films, die offensichtlich nicht die unsere ist, gibt es nicht viele Leute. Und diese haben ihre ganz eigenen Gewohnheiten. 14 von 15 Punkten.

The Lazarus Effekt

Stangenware. Nicht schlecht, aber auch nicht gut. Flatliners trifft Lucy. 8 von 15 Punkten.

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