unwichtige Gedanken – und Erfahrungen mit Schlauchmagen und Magenbypass

Fantasy Film Fest White Nights 2015

Dieses Jahr gab es erstmals die Fantasy Film Fest White Nights. Und ich war natürlich dabei, und zwar in Köln.
Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Uli und Katrin, die mich als Übernachtungsgast aufgenommen haben.

Samstag

Road Games

Interessanterweise war ich anscheinend einer der wenigen im Kino, die den Twist sehr früh erahnten. Vielleicht, weil ich so ein Fan von „So finster die Nacht“ bin. Es gibt ein paar Längen, aber im wesentlichen funktioniert der Film.
7 von 15 Punkten.

Lavalantula

Der Regisseur von „Big Ass Spider“ zeigt, dass dieser Film keine Eintagsfliege war. „Lavalantula“ ist in meinen Augen ein kleines bisschen schwächer – aber bei leibe nicht schwach! Die meisten Gags sitzen und die trashigen Effekte sind eindeutig so gewollt, und kein Zeichen von Unfähigkeit.
12 von 15 Punkten.

Evolution

Kein Festival ohne Ausfall. Dieser Film ist einfach nur lang und weilig. Als Kurzfilm hätte er wohl gut funktioniert, aber in Spielfilmlänge trägt die Idee so nicht. Da hätte es wohl auch Handlung und Schauspielerei gebraucht, nicht nur ausdrucksloses Blicken in die Kamera und ewige – zugegebenermaßen ganz nette – Landschaftsaufnahmen.
3 von 15 Punkten.

Baskin

Dieser türkische Horrorfilm bringt einen der grandiosesten Endgegner, den ich bisher gesehen habe. Der Rest des Films ist solide – aber dieser kleine Kerl ist einfach der Hammer!
12 von 15 Punkten.

Southbound

Ein Episodenfilm, der gewissermaßen als Staffellauf daherkommt. Die Episoden sind zwar natürlich unterschiedlich gut gelungen, aber ein echter Ausfall ist nicht dabei, auch wenn insbesondere bei der letzten die Motivation der Täter, bzw. genauer gesagt der Grund, warum sie genau diese Opfer auswählen, unklar bleibt.
10 von 15 Punkten.

Sonntag

Demon

Aus Polen kommt das diesjährige Highlight. Eine Auseinandersetzung mit dem Umgang Polens mit seinem jüdischen Erbe vor dem Hintergrund der Hochzeit einer Polin mit einem Briten. Das ganze garniert mit ein bisschen dezentem Horror. Leider sind die Untertitel etwas misslungen – um das zu erkennen reichen meine Kentnisse der polnischen Sprache inzwischen. Dennoch kommt auch so schon genug rüber. Liebevoll werden die Charaktere eingeführt und ihre Besonderheiten haben auch später durchaus Bedeutung.
13 von 15 Punkten.

Summer Camp

Ein Film, der leider einiges an Potential dadurch verschenkt, dass die Diskrepanz zwischen normalem und verändertem Verhalten zu stark ist und dadurch die schöne Grundidee, dass die Verhaltensänderungen wieder verschwinden, nicht voll zur Geltung kommt. Wie reizvoll wäre es gewesen, wenn die Protagonisten immer wieder vor der Frage stünden, ob das gerade noch normale Stressreaktion oder schon Besessenheit ist!
9 von 15 Punkten.

Tag

Ein Jump’n’Run (ok, vorallem ein Jump..) als Film. Aus Japan kamen schon abgedrehtere Ideen. Aber vorallem schon bessere. Mich hat der Streifen gelangweilt.
5 von 15 Punkten.

Bone Tomahawk

Ein netter Western, der sehr gut ohne das Kanibalentum der Indianer ausgekommen wäre. Freunde von Settings a la Deadlands kommen jedenfalls auf ihre Kosten.
10 von 15 Punkten.

February

08/15-Story. Immerhin braucht man eine Weile, um zu erkennen, dass man zwei Zeitlinien betrachtet. Und die Mädels sind ganz niedlich.
6 von 15 Punkten.

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