unwichtige Gedanken – und Erfahrungen mit Schlauchmagen und Magenbypass

Mal was fürs Karma getan

Heute hab ich die Gelegenheit gehabt, einfach mal jemandem eine Freude zu machen. Und das kam so: Ich wollte zu Ikea, ne Kleinigkeit kaufen. Durch einen Unfall auf der Hildesheimer Straße beschloss ich, von der Peiner Str. aus richtung Bemerode zu fahren und mit der 6 weiter zur Messe Ost. Dadurch landete ich im 123er Bus bei genau der Busfahrerin, die ich auch beim Feierabend hatte und die uns allen an der Noltemeyerbrücke ein schönes Wochenende gewünscht hatte.

Am Mittelfeld stiegen eine Menge Fahrgäste zu, die irgendwie richtung Innenstadt wollten. Eine Dame fragte nach dem Weg und ich beschrieb ihr, dass sie eben bis Bemerode mitfahren sollte und dann mit der 6 weiterkönnte. Ich müsse da auch aussteigen, denn ich wolle eben noch zu Ikea.

Im Scherz rief die Busfahrerin, ich könne ihr doch dann ein paar Duftkerzen mit Rosenaroma mitbringen. Ich sagte das zu – und fragte sie, wann sie denn wieder Schicht hätte. Letztlich fahr ich oft genug mit dem 123er, und die Busfahrer halten zusammen, das wäre dann schon irgendwie zu ihr gekommen.

Ich also zu Ikea und zu den Sachen, die ich kaufen wollte, noch zwei Packen Rosenduftkerzen mitgenommen.

Auf dem Rückweg musste ich wieder in Bemerode umsteigen. Es kam ein 124er (der fährt da die selbe Strecke) und der Busfahrer kannte „meine“ Fahrerin nicht, meinte er sei neu. Da ich Zeit hatte, bin ich ausgestiegen und mit dem Bus nochmal ein Stück zurück gefahren. So dachte ich mir, könnte ich zwei 123er auf einmal abpassen.

Und siehe da: der nächste Bus war nicht nur ein 123er. Es war sogar der Bus der Bestellerin. Sie war natürlich total glücklich, dass ich das Zeug wirklich besorgt hatte. Und ich hab mich auch gefreut, zum einen, weil dadurch die Übergabe schön simpel war, zum anderen, weil ich mich einfach mit ihr mitgefreut habe.

Ich habe schon öfters gemerkt, dass das Schicksal (oder wer auch immer dafür zuständig ist) ein feines Gespür dafür hat, kleine Freundlichkeiten zu belohnen. So habe ich heute die Busfahrerin für ihren lieben Wochenendgruß belohnen dürfen und freue mich schon darauf, dass mir in nächster Zeit sicher auch irgendwas gutes widerfahren wird.

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