unwichtige Gedanken – und Erfahrungen mit Schlauchmagen und Magenbypass

Fantasy Film Fest Nights

Übers Wochenende war ich in Nürnberg auf den Fantasy Film Fest Nights.

Und damit sich das auch für euch lohnt, hier mal ein paar Gedanken zu den gesehenen Filmen. Inhaltsangaben spare ich mir, denn die gibt es auf der Seite des Fantasy Film Festes. Ansonsten lohnen sich wie immer die Rezensionen beim Wortvogel, denen ich weitgehend zustimme.

Der Samstag:

American Mary

Während der Wortvogel den Wandel von der harmlosen Studentin zur Extreme-Body-Modification-Herstellerin nicht nachvollziehbar genug dargestellt findet, bin ich der Ansicht, dass die entsprechenden Schlüsselszenen durchaus dafür ausreichen. Sicher, es ohne ein so krasses Erlebnis hinzubekommen wäre noch besser gewesen, aber auch so ist der Film durchaus sehenswert. 11 von 15 Punkten.

Citadel

Ich habe ein Problem mit weinerlichen Hauptfiguren. Und dieser Film macht da keine Ausnahme. Ja, es ist durchaus gut dargestellt, dennoch fehlt mir die Sympathie für die Hauptperson. Wenn der Film sich die Zeit genommen hätte, einen Tag früher einzusetzen, so dass man die Leute in ihrem normalen Leben kennen lernt, wäre er deutlich besser geworden. 5 von 15 Punkten.

The Bay

Found Footage at it’s worst. Dieser Film hat garnichts. Die Handlung ist nach 5 Minuten auserzählt und danach ist Langeweile angesagt. Keine Erzählstruktur, keine interessanten Charaktere, nichts. Nur Wackelkamera. 1 Gnadenpunkt von 15 Punkten.

The Collection

Ein durchaus gut gemachter, spannender Film. Kein Innovationsfeuerwerk, aber das muss ja auch nicht immer sein. Bonuspunkte gibt es dafür, dass die Charaktere sich nicht blöd verhalten. 10 von 15 Punkten.

The ABCs of Death

Japaner sind krank. Soviel kann man festhalten. Und Horrorfilmautoren haben einen Toilettenfetisch. Im Durchschnitt 8 von 15 Punkten.

Der Sonntag:

John dies at the End

Kranker Scheiß! Ist auf meiner Amazon-Wunschliste gelandet. 13 von 15 Punkten.

Painless

Sehr harter Tobak. Ein Film, der wirklich unter die Haut geht. Lässt zum Ende hin etwas nach, daher nur 14 von 15 Punkten.

The Seasoning House

Leidet ein wenig darunter, dass die Bildsprache eindeutig amerikanisch ist. Ich würde mich über ein Bosnisch/Serbisch/Kroatisch/Kosovarisch/Albanisches Remake freuen. So leider nur 10 von 15 Punkten.

Stoker

Ruhig, aber spannend. Interessante Charaktere in einem interessanten Setting. 12 von 15 Punkten.

No One Lives

zum Abschluss gabs noch ordendlich Blut. Sehr coole Darstellung einiger Leute, das hat was. 12 von 15 Punkten.

Fazit:

Bis auf einen Totalausfall und einen sehr mäßigen Film ein sehr gelungenes Festival, das nach Wiederholung schreit.

 

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