unwichtige Gedanken – und Erfahrungen mit Schlauchmagen und Magenbypass

Fantasy Film Fest Nights – Teil 1

Dieses Wochenende verbringe ich in Köln auf den Fantasy Film Fest Nights.

Der erste Tag brachte folgende fünf Filme:

1. In Fear

Ein Päärchen verirrt sich auf der Suche nach seinem Hotel in Irland. Als Kurzfilm wäre der sicher richtig gut gewesen, als Vollfilm hingegen hätte man ihn um eine halbe Stunde kürzen und dann noch was draufsetzen sollen.

Er ist nicht richtig schlecht, aber auch nicht gut. 4 von 10 Punkten.

2. The Green Inferno

Sicherlich kein innovationspreisverdächtiger Film, aber dafür eine solide Schlachteplatte: ein paar weltverbesserer aus Amiland fliegen nach Peru, um dort die Indios vor den bösen westlichen Ausbeutern zu schützen – nur um dann von eben diesen Indios zum als Essen eingeladen zu werden.

Der Film macht einfach Spaß. 8 von 10 Punkten.

3. The Returned

Ein etwas anderer Zombie-Film. Zombietum ist behandelbar. Leider ist das Mittel, das die Symptome unterdrückt, nicht so leicht verfügbar.

Ein ruhiger, aber spannender Film, der durchaus nachdenklich macht und mir gut gefallen hat. 8 von 10 Punkten.

4. Enemy

Ein Totalausfall. Jake Gyllenhal spielt zwei mal die Hauptrolle als Doppelgänger. Einmal als Geschichtslehrer, einmal als mäßigen Schauspieler. Nichts in diesem Film passt. Offensichtlich wollte der Regisseur irgend eine Botschaft überbringen. Wahrscheinlich hat er aber nur unter Drogenkonsum verstanden, welche. Gyllenhal wollte sichtlich schnellstmöglich raus aus dem Projekt, war aber wohl schon als Darsteller angekündigt und konnte nicht. Jedenfalls spielt er so lustlos, wie der Klassenclown, der als Strafarbeit in die Schulschauspieltruppe abkommadiert wurde.

Nicht gucken. Ok, The Bay war schlechter. Aber dennoch  1 von 10 Punkten.

5. Snowpiercer

Auch wenn die Grundannahme, dass die letzten Überlebenden der Menschheit in einem autarken Zug unterwegs sind (wie soll das klappen? Wer wartet die Schienen?) Blödsinn ist, funktioniert dieser Film erstaunlich gut. Ausgezeichnete Schauspieler, die sichtlich Spaß an der Arbeit haben, eine spannende Handlung.

Zurecht als große Nummer angekündigt: 9 von 10 Punkten.

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